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Drop Shot

Drop Shot Angeln ist eine beliebte und effektive Methode, um Raubfische wie Barsch, Zander und sogar Hecht zu fangen. Diese Technik stammt ursprünglich aus den USA und hat in den letzten Jahren auch in Europa viele Anhänger gefunden. Beim Drop Shot Angeln wird der Köder in einer bestimmten Entfernung über dem Grund angeboten, was eine besonders natürliche Präsentation ermöglicht.

Drop Shot Drop-Shot DS Angeln

Ausrüstung und Aufbau

Für das Drop Shot Angeln benötigt man eine spezielle Ausrüstung:

  1. Rute: Eine Drop Shot Rute sollte eine empfindliche Spitze haben, um feine Bisse zu erkennen. Eine Länge von etwa 2,10 bis 2,40 Meter ist ideal.
  2. Rolle: Eine leichte Stationärrolle der Größe 1000 bis 3000, bespult mit einer geflochtenen Schnur, ist empfehlenswert. Geflochtene Schnur bietet eine direkte Bissanzeige und hohe Sensibilität.
  3. Vorfach: Ein Fluorocarbon-Vorfach zwischen 0,20 und 0,30 mm Durchmesser wird verwendet. Es ist unauffällig im Wasser und sehr abriebfest.
  4. Drop Shot Haken: Spezielle Drop Shot Haken sind so geformt, dass der Köder waagerecht im Wasser schwebt. Sie werden mit einem Palomarknoten am Vorfach befestigt.
  5. Drop Shot Blei: Das spezielle Blei hat eine Klemmbefestigung und wird am Ende des Vorfachs angebracht. Die Länge des Vorfachs zwischen Haken und Blei kann je nach Situation variieren, typischerweise zwischen 20 und 60 cm.

Technik und Köder

Beim Drop Shot Angeln wird der Köder nicht einfach eingeworfen und eingeholt, sondern gezielt und langsam präsentiert. Der Angler lässt den Köder absinken und hält die Rute ruhig, während das Blei den Grund berührt. Durch leichte Zupfer mit der Rutenspitze wird der Köder verführerisch bewegt, was Fische zum Anbiss reizen soll. Häufig verwendete Köder sind Gummifische, Würmer und Krebse, die besonders realistisch wirken.

Vorteile des Drop Shot Angelns

  1. Natürliche Präsentation: Der Köder schwebt frei im Wasser und kann durch kleine Bewegungen sehr realistisch wirken.
  2. Vielseitigkeit: Drop Shot Angeln ist in verschiedenen Gewässertypen wie Seen, Flüssen und sogar in Küstengebieten anwendbar.
  3. Gezielte Fangaussichten: Durch die Möglichkeit, die Höhe des Köders über dem Grund anzupassen, kann man gezielt bestimmte Fischarten ansprechen.

Tipps und Tricks

  • Standorte gezielt wählen: Barsche und Zander halten sich oft in der Nähe von Strukturen wie Unterwasserpflanzen, Steinen oder Kanten auf. Hier lohnt es sich besonders, den Köder anzubieten.
  • Anschlag setzen: Beim Biss sollte nicht sofort angeschlagen werden. Ein kurzes Warten verbessert die Chance, dass der Fisch den Köder richtig nimmt.
  • Variationen in der Führung: Unterschiedliche Techniken ausprobieren – von leichten Zupfern bis hin zu längeren Pausen – kann oft den entscheidenden Unterschied machen.

Fazit

Drop Shot Angeln ist eine raffinierte Methode, die Geduld und Fingerspitzengefühl erfordert. Mit der richtigen Ausrüstung und Technik kann man gezielt und erfolgreich auf Raubfische angeln. Wer einmal den Reiz und die Effektivität dieser Angeltechnik erlebt hat, wird sie immer wieder anwenden wollen.